Hochzeitsbudget: Sparen oder Finanzieren?

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Eine Hochzeit kostet ca. 10.000 €. Nicht jedes Paar hat so viel Geld zur Verfügung. Deshalb zeigen wir euch Wege wie ihr an genügend Hochzeitsbudget kommt und euren Geldrahmen nicht überzieht.

1. Hochzeitsbudget planen

Überlegt euch zunächst wie viel Geld ihr zur Verfügung habt und plant dann, was ihr alles braucht und überschlagt die Kosten dafür. Tipps zur Planung eures Hochzeitsbudgets findet ihr in diesem Blogbeitrag. Ihr solltet unbedingt einen Puffer von mindestens 1000 € bei eurem Hochzeitsbudget einplanen, denn es kommen am Ende fast immer unerwartete Kosten auf euch zu – seien es nicht einkalkulierte Danksagungskarten oder die verlängerten Flitterwochen. Wichtig bei der Planung eures Hochzeitsbudgets ist, dass ihr alle Kosten mit den euch zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln bezahlen könnt. Das heißt: Entweder ihr habt genügend Ersparnisse oder ihr müsst euch überlegen woher ihr zusätzliches Kapital nehmen könnt. Im Zweifelsfall solltet ihr lieber Abstriche bei der Hochzeitsplanung machen. Verzichtet auf unnötige Extra-Wünsche wie die Donut Wall oder die Kutsche und sucht nach günstigen Alternativen.

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2. Sparen

Euer Hochzeitsbudget reicht nicht aus? Dann könnt ihr natürlich sparen und einige Monate – im schlimmsten Fall sogar Jahre – warten bis ihr genügend Geld für eure Traumhochzeit zusammenhabt. Überlegt euch vorher gut, ob es eure Wünsche wert sind zu warten, denn bei einer Hochzeit geht es nicht vorrangig darum wer die größte Hochzeitstorte und das tollste Feuerwerk bieten kann, sondern darum den Bund fürs Leben zu schließen. Wenn euer Hochzeitsbudget wirklich zu klein ist um eine Feier auszurichten, solltet ihr einen Sparplan anlegen. Wo könnt ihr einsparen um das Geld zusammen zu sparen? Wie viel wollt ihr monatlich sparen? Und wann habt ihr dann genügend Hochzeitsbudget? So bleibt ihr am Ball und habt ein konkretes Ziel. Das macht das Sparen einfacher. Und wem das nicht reicht: Hängt euren Sparplan als Plakat an den Kühlschrank und verziert es mit eurem Traumkleid, der Hochzeitsdeko etc.

3. Geld leihen

Ihr habt nicht genügend Hochzeitsbudget, wollt aber nicht warten um zu sparen? Dann fragt in eurer Familie und dem engen Freundeskreis ob euch jemand Geld für die Hochzeitsplanung leiht. Eventuell könnt ihr auch aushandeln, dass z. B. die Schwiegereltern die Hochzeitsblumen als Hochzeitsgeschenk bezahlen und die Schwester die Brautschuhe. Wenn ihr euch Hochzeitsbudget leihen wollt, solltet ihr vorher allerdings genau überlegen bis wann ihr das Geld zurückzahlen könnt und bedenken, dass ihr jeweils nur kleine Summen fordern solltet. Je nach Lebensumständen eurer Verwandten und Freunde haben diese vielleicht selbst nicht viel. In diesem Fall solltet ihr das Geld lieber anderweitig auftreiben. Denkt auch an das Sprichwort „Bei Geld hört die Freundschaft auf.“ Nicht wenige Freundschaften und familiäre Bindungen gehen wegen Schulden zugrunde. Der Vorteil von geliehenem Hochzeitsbudget ist jedoch, dass ihr sofort mit der Hochzeitsplanung anfangen könnt und keine Zinsen tilgen müsst.

4. Geld als Hochzeitsgeschenk

Inzwischen ist es häufig so, dass Brautpaare sich Geld zur Hochzeit wünschen. Die meisten wohnen bereits im eigenen Haushalt zusammen und brauchen keine Haushaltsgegenstände mehr, weshalb dieser Trend durchaus Sinn macht. Scheut euch nicht mit einem freundlichen Vers auf euren Einladungskarten darauf hinzuweisen, dass ihr euch über Geld freut. Ihr solltet jedoch nicht den Fehler machen und einen zu hohen Betrag durch die Hochzeitsgeschenke für die Hochzeitsplanung einzukalkulieren. Überlegt euch, wie viele Erwachsene eingeladen sind – Pärchen rechnet ihr dabei am besten als eine Person. Habt ihr eine Zahl ausgerechnet, könnt ihr davon ausgehen, dass ca. 40-50 € pro Erwachsenen verschenkt werden und eine konkrete Summe für euer Hochzeitsbudget festlegen. Gerade Familienangehörige und enge Freunde verschenken wahrscheinlich mehr, es wird aber auch ein paar Gäste geben, die euch kein Geld oder einen geringeren Betrag schenken.

5. Hochzeitskredit

Falls ihr nicht mit der Hochzeitsplanung warten wollt und bei eurem Hochzeitsbudget auf Nummer sichergehen wollt, bietet sich ein Hochzeitskredit an. Überlegt euch im Voraus welche Kreditsumme ihr aufnehmen wollt und wie hoch die Monatsraten sein dürfen. Dann könnt ihr anfangen die Konditionen bei verschiedenen Banken zu vergleichen. Achtung: Wenn eine Bank keine Schufa-Auskunft von euch verlangt, könnte sie unseriös sein! Fragt außerdem unbedingt ab, wie schnell ihr den Hochzeitskredit bekommen könnt und ob kostenlose Sondertilgungen möglich sind, z. B. wenn ihr mehr Geld geschenkt bekommt als geplant. Ihr solltet auch auf versteckte Gebühren achten.
Alternativ könnt ihr auch einen Privatkredit aufnehmen. Dafür gibt es inzwischen einige Internetportale. Dort stellt ihr euer Projekt – also die Hochzeit – vor und gebt an wie viel Geld ihr benötigt und wofür. Außerdem legt ihr den Zinssatz fest, den ihr bereit seid zu zahlen. Private Kapitalgeber können dann eure Hochzeit finanzieren.

6. Sich absichern: Hochzeitsversicherung

Auch wenn dieser Punkt nichts direkt mit eurem Hochzeitsbudget zu tun hat, solltet ihr auch darüber nachdenken. Denn was ist, wenn die Hochzeit nicht stattfinden kann? Das kann nicht nur passieren, weil einer von euch kalte Füße bekommt, sondern auch bei Krankheit, Unfall oder Tod. Häufig seid nicht nur ihr als Brautpaar versichert, sondern auch die engsten Familienangehörigen. Sollte die Hochzeit aus einem der genannten Gründe nicht stattfinden und ihr habt sie versichert, so bekommt ihr einen Großteil der Kosten zurückerstattet. Die Hochzeitsversicherung solltet ihr, wenn möglich direkt bei Buchung der Hochzeitslocation oder kurz danach abschließen. Habt ihr die Location bereits vor einiger Zeit gebucht, informiert euch bei verschiedenen Anbietern ob eine Versicherung noch möglich ist.

Wir hoffen ihr findet einen Weg genügend Hochzeitsbudget für eure Traumhochzeit zu sammeln und wünschen euch viel Spaß bei der Hochzeitsplanung und eurem großen Tag.

Von einmal Prinzessin sein, Freudentränen und dem ganz großen Glück

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Logo Agentur Traumhochzeit

Gastbeitrag

So individuell wie ihr selbst, sind auch die Wünsche eines jeden Brautpaares für seine Traumhochzeit.
Die Zeiten von „schnell ins Standesamt hüpfen und danach noch auf ein Schweinefilet im Speckmantel im Gasthof
gegenüber“ sind längst vorbei.Nadja Dotzauer, Agentur Traumhochzeit

Es ist euer großer Tag – ein Tag, den ihr genauso zelebrieren und feiern wollt und sollt, wie es euch passt. Hier gibt es also kein Rezept für „How to“. Wir als Hochzeitsplaner der Agentur Traumhochzeit sind in erster Linie Zuhörer, Versteher, Vermittler, Kostenpolizei, aber auch gute Fee.

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Am Anfang steht da euer Wunsch. Gemeinsam entwickeln wir eine ungefähre Idee, wo denn eure Reise hingehen soll. Seid Ihr Prinzessin, oder eine Elfe im Boho-Kleid? Wollt ihr euch und eure Gäste mit einem fantastischen Programm überraschen, oder einfach nur einen tollen Abend bei Live-Musik verbringen?

Wir hören euch zu. Hier liegt die Betonung wohlgemerkt auf „euch“. Ja, liebe Mädels, es ist auch der Tag eurer Männer. Natürlich gibt es diejenigen, die sich mit einem „Du machst das schon, Schatzi“ davor drücken wollen. Doch als Hochzeitsplaner möchten wir natürlich, alle Wünsche mit einbeziehen. Oft sind es bei Männern tatsächlich nur Kleinigkeiten, die jedoch in der Umsetzung sehr viel bewirken können. Ihr dürft uns vertrauen – wir haben da tatsächlich schon ein wenig Erfahrung.

Sind dann erstmal alle Wünsche notiert, so formen wir einen Budgetplan. Schließlich sind wir Hochzeitsplaner und keine Hochzeitszauberer. Unser Bestreben ist es, eure Wünsche zu realisieren und dennoch euer Budget fest im Blick zu haben. So gilt es manchmal auch, eine smarte, kreative Sparlösung für weniger wichtige Punkte der Budgetplanung zu finden. In den kommenden Wochen und Monate formen wir dann im Hintergrund eure Wünsche zu einem großen Ganzen. Und glaubt mir – auch Bräute, die Ihre Planung einem Profi anvertrauen, sind genauso aufgeregt, wie alle anderen. Wir werden uns oft hören, lesen, schreiben. Immer wieder werden neue Ideen auftauchen, die wir gemeinsam für gut befinden oder doch wieder durch eine noch schönere Alternative ersetzen.

Immer wieder werdet ihr auf Pinterest etwas Schönes finden, das ihr mir sofort zeigen wollt. Immer wieder werdet ihr mich bitten, nochmal nachzufragen, ob der Caterer wirklich an das glutenfreie Baguette für Tante Greta denkt, die Einladungskarten rechtzeitig ankommen, oder die Floristin vielleicht doch die silbernen Kerzenständer gegen kupferne tauschen kann.Und wisst ihr was? Das ist auch okay so und ganz wunderbar! Einen Hochzeitsplaner zu engagieren bedeutet nicht, dass ihr eure Planung komplett aus den Händen geben müsst. Es ist lediglich die professionelle Unterstützung, die eure Vorstellungen und Wünsche umsetzt. Nicht umsonst bezeichnen wir von der Agentur Traumhochzeit uns gerne als „beste Freundin auf Zeit“.

Sobald dann die Location und alle Dienstleister gebucht sind, der erste Tagesplan steht, eure Gästeliste fertig ist und wir gemeinsam euer Dekorationskonzept ausgearbeitet haben, beginnt meine persönliche Lieblingszeit. Dann geht es um den schönen und entspannten Feinschliff: Dazu gehören z. B.: die Tortenprobe (yummie), die Entscheidung, ob denn die Freudentränentaschentücher gemeinsam mit den Wedding Bubbles ausgelegt werden sollen, die Auswahl der Naschereien für die Candybar und die genaue Farbwahl der Einstecktücher für die Trauzeugen eures Verlobten. Ja, es sind tatsächlich meine Lieblingstermine. Man spürt das Knistern in der Luft, sieht funkelnde Brautaugen und erwartungsvolle Männer wenn wir beim letzten gemeinsamen Termin vor der Hochzeit noch mit einem Gläschen anstoßen.
Nach diesem letzten Besprechungstermin vor eurer Hochzeit werdet ihr, beflügelt von dem Gefühl, dass es euer Tag wird, einfach nur glücklich und entspannt nach Hause gehen. Es wird euer Tag, wie ihr es euch erträumt habt und vielleicht sogar noch viel schöner, versprochen!

Ich als Hochzeitsplaner muss euch natürlich dennoch den Tipp geben:
Engagiert euch einen Zeremonienmeister! Klar, die Trauzeugen würden euch gerne unter die Arme greifen, Überraschungen und Spiele organisieren – und das sollen sie auch. Ein Zeremonienmeister ist nicht dazu da, euch mit Gewalt zu bespaßen. Er dient als Unterstützung für euch und eure Trauzeugen. Wir, als „ZeMo“, erschaffen für euch den Rahmen für Spiele und Co. Und während ihr und eure Gesellschaft bereits Luftballons steigen lasst , räumen wir  schon einmal die Kirche für euch auf. Wir weisen die Band ein, greifen der Location beim Aufbau unter die Arme, dienen als Verständiger und Koordinator auf eurer Hochzeit.

Alles im Hintergrund, versteht sich, damit wir auch dann, wenn etwas schief läuft sofort reagieren können. Für euch bleibt an diesem Tag nur eines: Rundum glücklich und entspannt Gast auf eurer eigenen Hochzeit sein!

Wie plane ich mein Hochzeitsbudget?

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Am Anfang der Hochzeitsplanung steht immer das Hochzeitsbudget. Überlegt euch zuallererst wie viel ihr bereit seid auszugeben bzw. wie viel ihr ausgeben könnt. Im Durchschnitt geben Paare ca. 6.000 Euro für ihre Hochzeit aus, wobei ungefähr 60 Gäste eingeladen werden. Falls ihr nicht so viel Geld zur Verfügung habt, überlegt euch gut ob ihr ein paar Jahre sparen wollt oder Abstriche machen könnt und lieber früher heiratet.

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Falls ihr bereits wisst, wie hoch euer maximales Hochzeitsbudget ist, setzt bei der Hochzeitsplanung nicht gleich alles ein, sondern nur ca. 80% damit ihr einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben habt. Am besten notiert ihr zuerst jeden einzelnen Kostenpunkt und wie viel ihr dafür ausgeben möchtet um einen Überblick darüber zu bekommen welche Kosten auf euch zukommen. Plant als erstes das Hochzeitsbudget für alle wichtigen großen Punkte und arbeitet euch dann zu den Kleinigkeiten vor. Holt euch verschiedene Angebote für jeden einzelnen Punkt ein. Es kann passieren, dass ein Kostenpunkt günstiger ist als geplant und ein anderer teurer. Hier solltet ihr bei eurer Hochzeitsplanung flexibel sein.

Die Anzahl der Gäste bestimmt außerdem maßgeblich euer Hochzeitsbudget. Pro Gast fallen zwischen 100 und 200 Euro an. Für die Finanzierung eurer Hochzeit solltet ihr nicht mit den Hochzeitsgeschenken planen, da ihr nicht abschätzen könnt wie viel ihr geschenkt bekommt. 

Für eine grobe Budgetplanung könnt ihr diese Faustregel anwenden:

50%  für die Hochzeitsfeier (Location, Essen & Getränke, Trinkgeld, Dekoration, Torte, Unterkunft etc.)
15%  für die Ausstattung der Braut (Brautkleid, Accessoires, Schuhe, Brautstrauß etc.)
10%  für Fotograf & Videograf
10%  für die Trauringe
10%  für weitere Ausgaben (Hochzeitspapeterie, Liebesbrief-Paket, Gebühren, Hochzeitsauto, Entertainment etc.)
5%    für die Ausstattung des Bräutigams (Anzug, Schuhe, Accessoires etc.)

 

Um euer Hochzeitsbudget besser kalkulieren zu können, haben wir außerdem für euch die wichtigsten Kostenfaktoren für eure Hochzeitsplanung zusammengetragen:

 

Formalitäten

  • Standesamt (100 Euro)
  • Notargebühren für Ehevertrag (100 Euro)
  • Namensänderung (80 Euro)
  • Kirche (120 Euro)
  • Stammbuch (30 Euro)

Ausstattung der Braut

  • Brautkleid (750 Euro)
  • Brautschleier (50 Euro)
  • Brautschuhe (120 Euro)
  • Accessoires (80 Euro)
  • Dessous (80 Euro)
  • Frisur (50 Euro)
  • Make-Up (50 Euro)
  • Maniküre und Pediküre (50 Euro)

Ausstattung des Bräutigams

  • Hochzeitsanzug (250 Euro)
  • Krawatte/Fliege (20 Euro)
  • Schuhe (100 Euro)
  • Accessoires (50 Euro)
  • Friseur (30 Euro)

Hochzeitsfeier

  • Location (1200 Euro)
  • Sektempfang (10 Euro pro Person)
  • Hochzeitstorte (200 Euro)
  • Essen (40 Euro pro Person)
  • Getränke (60 Euro pro Person)
  • Hochzeits-DJ (500 Euro)
  • Hochzeitsband (2.500 Euro)
  • Entertainment (800 Euro)

Dekoration

  • Blumenschmuck (100 Euro)
  • Brautstrauß (80 Euro)
  • Tischdekoration (150 Euro)
  • Licht und Technik (120 Euro)

Weiteres

  • Hochzeitsbrief-Paket (120 Euro)
  • Trauringe (1.500 Euro)
  • Ringkissen (25 Euro)
  • Hochzeitsfotograf (1.500 Euro)
  • Hochzeitsvideo (1.800 Euro)
  • Hochzeitsauto (400 Euro)
  • Hochzeitspapeterie (20 Euro pro Person)
  • Gastgeschenke (5 Euro pro Person)
  • Flitterwochen (2.500 Euro)

Damit ihr euer Hochzeitsbudget immer im Blick habt, bieten wir euch unseren Budgetplaner zum kostenlosen Download. Viel Spaß bei eurer Hochzeitsplanung! 🙂